Es muss nicht immer ein Neubau sein.

Ein Traumhaus ist für die Wenigsten die Neubau-Vorstart-Villa! Es gibt verschiedene Gründe für ein gebrauchtes Bestandsgebäude oder eine Wohnung. Der Preis bei einer älteren Immobilie ist im Allgemeinen niedriger.

Vorteile für Alte Häuser

  1. Man kann sich vor dem Kauf ein Bild von der Umgebung machen.
  2. Es ist bereits gut in eine bestehende Wohnumgebung eingebettet.
  3. Eine Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel ist bereits vorhanden.
  4. Geschäfte, Läden und Gastronomie haben sich schon angesiedelt bzw. sind vorhanden.
  5. Ein Bestandsgebäude kann saniert werden und durch einen Anbau erweitert werden.
  6. Sie können Ihre Umbau- oder Erweiterungsmaßnahmen in mehreren Abschnitten Schritt für Schritt umsetzen.


Nur nichts zu schnell entscheiden!

Der Bau oder der Erwerb eines Hauses ist meist eine Entscheidung für ein Leben!

Machen Sie sich Frühzeit über folgende Punkte Gedanken:

  1. Lage
  2. Grundstück und Bebaubarkeit
  3. Bautyp und Funktionalität
  4. Wert

Wenn Sie sich über den Zustand und Wert des Grundstücks bzw. der gebrauchten Immobilie nicht sicher sind, dann holen Sie sich dringend professionelle Unterstützung durch einen Architekten.

Was kann ich mir realistisch leisten?

Die Gesamtkosten für Ihr Traumhaus setzen sich aus dem Grundstückspreis und den Baukosten zusammen. Zusätzlich sollten Sie auch die Bauneben- und Baufolgekosten berücksichtigen.

Grundstückskosten:

  • Kaufpreis für das Grundstück
  • Makler- und Notarkosten
  • Grundbuchkosten
  • Grunderwerbssteuer

Bei den Baukosten zu berücksichtigen:

Die Baukosten beinhalten ausschließlich die Kosten für die Herstellung des Gebäudes mit allen notwendigen Installationen und Oberflächen (Böden, Anstriche). Haben Sie also immer folgende zusätzlichen Kosten im Blick:

  • Einbauten, wie z.B. Küche, Garderobe, etc.
  • Ausstattungen wie Möbel und Vorhänge.

Oft bleibt beim Traumhaus-Bau am Schluss kaum noch Budget übrig!

Erschließungskosten:

Dies sind die Anschlussbeiträge und -gebühren für Straße, Wasser, Kanal, Strom und Gas. Vergessen Sie hierbei nicht die Kosten für die Erschließungsanlagen auf dem eigenen Grundstück (Wege, Zufahrten, etc.)

Baunebenkosten:

Hier sollten Sie die folgenden Kosten im Blick haben.

  • Honorare für Architekten und Fachplaner (Haustechnik, Statik, Bauphysik).
  • Kredite und laufende Zinsen
  • Genehmigungsgebühren
  • Kosten für Grundstücksvermessung.
  • Technische Sachverständige
  • Versicherungen

Wo und wie möchten Sie in Zukunft wohnen?

Möchten Sie in einer Großstadt, einem Vorort, in einem neu erschlossenes Siedlungsgebiet oder in einem über lange Zeit gewachsenem Wohngebiet leben?

Bevor Sie eine Entscheidung treffen, sollten Sie sich intensiv mit Ihrem Partner bzw. Ihrer Familie beratschlagen.

Sie investieren sehr viel Geld in Ihr neues Traumhaus. Daher sollten Sie im Vorfeld genau analysieren, wo Ihre Prioritäten im Lebensalltag liegen:

  • Weg zur Arbeit
  • Erreichbarkeit von Kindergärten und Schulen.
  • Gesundheitliche Versorgungseinrichtungen.
  • Einkaufsmöglichkeiten
  • Freizeit und Kulturangebot


Zusätzlich sollten Sie folgende Punkte bei der Wahl des Grundstücks berücksichtigen:

  • Ort und Grundstückslage
  • Beschaffenheit des Geländes
  • Zuschnitt der Grundstücks
  • Bodenverhältnisse und Höhe des Grundwasserspiegels
  • bestehende Infrastruktur

Inteligent und kreativ planen!

Nicht nur das Grundstück ist entscheidend, sondern auch wie Sie Ihr Gebäude intelligent und kreativ nutzen. Beim Bauen zu sparen heißt nicht zwangsläufig auf Komfort zu verzichten.

  • reduzierte Grundformen
  • Multifunktionale Räume
  • Platzreserven einplanen!

Sie sollten von Anfang an eine gewisse Flexibilität in Bezug auf veränderte Lebenssituationen  (Kinder, Großeltern, Einliegerwohnung, Büro, etc) bei der Planung Ihres Hauses bedenken!